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Kabeljau & Dorsch

Letzten Freitag war also endlich die Lesung bei Kabeljau & Dorsch im Alter Roter Löwe Rein in Neukölln. Was Chris Möller, Malte Abraham und Natalie Wübbolt dort aufgebaut haben, ist wahrscheinlich einzigartig in Berlin. Man kann nur hoffen, dass dieses beispiellose, visionäre Projekt noch lange fortbestehen wird. Ob es hundert oder mehr literaturinteressierte Zuhörer an diesem Abend waren. Die wohlwollende, gelöste, gleichzeitig professionelle Atmosphäre. Die Aufmerksamkeit des Publikums und die Offenheit – auch gegenüber schwierigen Texten. Die neuen Begegnungen vor und nach der Lesung oder der Charme des Roten Löwen: Es war ein wirklich grandioser Abend. Vielen Dank dafür!

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FBM 2016 & Ein kurzer Blick auf das zurückliegende Jahr.

Noch knapp zwei Wochen und es geht wieder zur Frankfurter Buchmesse. Freitag Abend die Preisverleihung der Hotlist 2016 und anschließend die Party der Independents im Literaturhaus Frankfurt. Danach hoffentlich etwas Schlaf in einem der letzten bezahlbaren Zimmer, die sich an diesem Wochenende in Frankfurt (Bahnhofsgegend) noch finden ließen. Samstag den ganzen Tag auf der Messe. Besuchertag. Endlich alle duotincta-Kollegen wiedersehen. Kaffee trinken. Bifi essen. Rumstehen. Flanieren. Noch mehr Kaffee trinken. Blogger, Autoren, Leser, Verleger, Lektoren, Übersetzer, Buchhändler und alle anderen Literaturinteressierten treffen. Am Abend wieder zum Bahnhof. Noch etwas essen. Im Nachtzug dann zurück nach Berlin.

img_1584Vor einem Jahr habe ich dort zum ersten Mal alle Verantwortlichen des duotincta Verlags getroffen. Seitdem ist viel passiert. nathanroad.rec wurde veröffentlicht. Wir hatten Lesungen in Leipzig, Berlin, Tübingen, Kühlungsborn und auf Flux.FM. Ich habe in den letzten Monaten miterleben dürfen, was es eigentlich bedeutet einen unabhängigen Verlag aufzubauen. Die unglaubliche Arbeit, die damit verbunden ist. Der Enthusiasmus meiner drei Verleger, die mit wenigen Mitteln so viel bewegen. Die ihren Autoren auf Augenhöhe begegnen. Ihnen spät Nachts noch zuhören. Mit ihnen in Neukölln im Azzam essen gehen. Eine Lesereihe in Berlin im Klub der Republik etablieren. Vor allem aber: sich immer wieder offen für schwierige Texte zeigen. Vielen Dank an alle für dieses gute Jahr!